GDxPro (Früherkennung und Verlaufskontrolle bei Gaukom)

© Carl Zeiss Meditec
GDx (Früherkennung und Verlaufskontrolle bei Gaukom)
© Carl Zeiss Meditec
GDx (Früherkennung und Verlaufskontrolle bei Gaukom)
© Carl Zeiss Meditec
GDx (Früherkennung und Verlaufskontrolle bei Gaukom)

Untersuchung der Dicke der Sehnervenfaserschicht sowie deren Integrität/Unversehrtheit mittels Scanning Laserpolarimetrie (SLP)

Das GDxPro ist ein Untersuchungsgerät zur Dickenmessung und Überprüfung der Unversehrtheit der Nervenfaserschicht. Es ermöglicht sowohl eine Frühdiagnose als auch eine exakte Darstellung des Verlaufes der Erkrankung.

Da ein Glaukom zu einer Schädigung und  einem allmählichen Verlust von retinalen Nervenfasern führt, ermöglicht die Erkennung der Schädigung und/oder des Verlusts die frühzeitige Diagnose eines Glaukoms.

Das GDxPro verwendet die Scanning Laserpolarimetrie (SLP) um quantitative Informationen über die Nervenfaserschicht der Netzhaut (RNFL), die beim Glaukom geschädigt wird,  zu erhalten. Die Messwerte sind proportional zur RNFL-Dicke und zur strukturellen Organisation der RNFL-Mikrostrukturen.

Dieser Mechanismus unterscheidet sich deutlich von anderen Bildgebungsgeräten, die den axonalen Verlust durch eine direkte Messung der RNFL-Dicke quantifizieren.

Die Scanning Laserpolarimetrie (SLP) der retinalen Nervenfasern kann daher nicht nur die mit anderen Methoden (z.B. OCT) erkannte RNFL-Dickenabnahme bestätigen, sondern gibt auch einen  Einblick in strukturelle Schäden infolge von Änderungen in der Dichte und Orientierung der RNFL-Mikrostrukturen (Frage der Integrität/Unversehrtheit der Axon-Mikrotubuli und Axon-Neurofilamente der retinalen Nervenfasern), die vor oder statt der RNFL-Dickenabnahme eintreten können.

Das bedeutet, dass in vielen Fällen ein Glaukom früher als mit anderen Bildgebungsgeräten erkannt wird.

Ist ein Glaukom erkannt, so muss der Verlauf der Erkrankung, also die Progression, beurteilt werden. Die Progressionsanalyse des GDxPro vergleicht Messungen im Verlaufe der Zeit und bestimmt, ob Unterschiede statistisch bedeutend sind.

Impressum - Datenschutzerklärung